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Himmlische Klänge

2. Festkonzert des Philharmonischen Chores - zwischen Tradition und Morderne

Datum und Uhrzeit:

22. November : 17:00

Wer sagt denn, dass man mit 60 Jahren nicht putzmunter sein kann? Der Philharmonische Chor Nürnberg beweist es – und lädt am Sonntag, 22. November 2026 zu seinem zweiten Jubiläumskonzert ein. Versprochen sind himmlische Klänge!

„Mitte Juni haben wir mit den Proben für dieses Konzert begonnen“, sagt der Vorsitzende des Chores, Rainer Ostermeyer. „Uns als Chor erwartet dabei mit der fulminanten C-Dur Messe von Ludwig van Beethoven eine echte Herausforderung, und natürlich sind wir auch sehr gespannt auf den ersten Kontakt mit den Stücken von Elisabeth Fußeder.“ Die junge Komponistin hatte den Auftrag bekommen, zum Jubiläum ein Stück für Chor und Orchester zu komponieren. Aufgeführt werden die Gedicht-Vertonung „ver–such“ und die Jubiläums-Komposition „LUE“ für gemischten Chor und Orchester.

Elisabeth Fußeder, Jahrgang 2000, stammt aus Freising und ließ sich an der Berufsfachschule für Musik in Nürnberg zur Ensemble-Leiterin ausbilden, bevor sie in Freiburg Gehörbildung und Komposition studierte. Aktuell befindet sie sich im Masterstudiengang von Johannes Schöllhorn.

Trotz ihrer jungen Jahre ist die Komponistin bereits erfahren – sie wurde mehrfach ausgezeichnet bei Wettbewerben wie „Jugend komponiert“, „re:compose“ und „Fanfare“. Ihre Werke wurden auf internationalen Bühnen aufgeführt, unter anderem in Portugal, Schweden, Belgien und der Schweiz. Darüber hinaus ließen sich namhafte Chöre und Ensembles Musikstücke von ihr komponieren. Dabei liegt Elisabeth Fußeder die Vokalmusik besonders am Herzen. Sie singt in mehreren Chören und hat das preisgekrönte Sextett „Chiave“ mitgegründet.

Es wird also spannend, wenn Tradition und Moderne gemischt werden. Bange muss dem Philharmonischen Chor dabei nicht sein. „Die Zuhörer haben uns aus unserem letzten Konzert mit dem Fauré-Requiem und Jake Rundestads „Earth Symphony“ mit Standing Ovations verabschiedet“, erzählt Rainer Ostermeyer.

Für die Tradition steht am 22. November, dem Totensonntag, Ludwig van Beethovens „Messe in C-Dur op. 86“. Als Beethoven das Werk 1807 schuf, stand er unter dem Eindruck seines Lehrers Joseph Haydn. Und so finden sich im „Gloria“ auch zwei Stellen aus Haydns Schöpfungsmesse. Beethoven distanzierte sich in der C-Dur Messe jedoch von der traditionellen Vertonung, er wählte eine moderne und zukunftsweisende Tonsprache: Der ständige, dramatische Wechsel vokaler und instrumentaler Passagen stellt insbesondere den Chor vor große Herausforderungen.

Bei Beethovens Messe werden Sängerinnen und Sänger der Nürnberger Hochschule für Musik die Solopartien übernehmen. Fortgeführt wird die bewährte Zusammenarbeit mit den Nürnberger Symphonikern, und am Pult steht, wie immer, Gordian Teupke, der künstlerische Leiter des Philharmonischen Chores Nürnberg.

Tickets sind bereits jetzt erhältlich. Sie werden ausschließlich über den Philharmonischen Chor vertrieben.
Bitte buchen Sie direkt unter https://philharmonischerchornuernberg.reservix.de oder schreiben eine E-Mail mit Ihren Ticketwünschen an info@philharmonischer-chor-nuernberg.de

Kategorien:

Meistersingerhalle

Münchener Straße 21
Nürnberg, Bayern 902478 Germany

Veranstalter

Philharmonischer Chor Nürnberg

Philharmonischer Chor Nürnberg